Gastspiel: „Momo“ an der Heimschule

Es gibt tatsächlich viele Kinder, die „Momo“ nur noch als Mörderpuppe kennen. Dass dies aber der Titel einer zeitlos schönen und hochphilosophischen Geschichte von Michael Ende ist, durften die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an unserer Heimschule erfahren.

Die Theater-Gruppe der PH-Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Anne Steiner hat das Jugendbuch zu einem rund einstündigen Bühnenstück umgearbeitet mit der Aufgabenstellung, es auf die Altersstufe Sekundarstufe I zuzuschneiden. Der langanhaltende Applaus der Schülerinnen und Schüler und die vielen interessierten Fragen, die sie im anschließenden Nachgespräch an die Studentinnen und Studenten hatten, zeigte, dass diese Aufgabe mehr als erfüllt war. Die Studentinnen und Studenten überzeugten durch kreative, an Brechts epischem Theater angelehnten Einfälle, mit denen sie Michael Endes Botschaft vom großen Wert der uns geschenkten Zeit schülernah herausarbeiteten. Das schauspielerische Können und die große Spielfreude der werdenden Lehrerinnen und Lehrer ließen das Ganze zu einem unvergesslichen Theatererlebnis werden.

An die Heimschule vermittelt wurde die Gruppe von Marvin Günther, der im Moment in der Leitung der Theater-AG mitwirkt.

 

Text: Daniel Kurz

Bilder: Sandrine Remmeau